Die historie des Samojedhunde
| Unter allen
heutigen Hunderassen ist der Samojede eine der ältesten und kommt dem
eigentlichen Ursprungsbild am nächsten. Trotz seiner eleganten und
liebenswürdigen Erscheinung ist er ein robuster Naturbursche und
Arbeitshund geblieben, hat sich noch viel vom ursprünglichen Charakter,
dem Temperament und dem Aussehen seiner Ahnen bewahrt. Der Samojede, Kulturgut der Nomaden: Der Samojeden- Volksstamm (nach denen diese Rasse benannt wurde) lebten im hohen Norden, in einer der unwirtlichsten Gegenden dieser Erde, zwischen dem Uralgebirge und dem Jenissei- Fluss. Sie selbst nennen sich Nenzen und lassen sich in vier Gruppen unterscheiden: Tawgg- und Awam- Samojeden, Jenissei- und Ostjak- Samojeden, Juraken). |
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Die Samojedenhunde halfen ihren
ursprünglichen Herren, den Rentiernomaden im Überlebenskampf: Obwohl seit 1698 in verschiedenen Reiseberichten über
die Bjelkiers („weiße Hunde, die weiß gebären“), oder Voinaikas (=
russische Bezeichnung), den dickfelligen, meist weißen Hunden der
primitiven Naturvölker berichtet wurde, gelangten sie erst gegen Ende des
19. Jahrhunderts ins Bewusstsein der Menschen, als die Polarforscher
Nansen, Scott, Amundsen, Jackson, Harmsworth und Shackleon, Borchgrevnick
und Fiala unter anderen auch die freundlichen, genügsamen, ausdauernden
und leistungsbereiten Samojeden vor ihre Schlitten spannten. |
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| Als der Engländer Mr. Ernest Kilburn – Scott von der Royal Zoological Society im Jahre 1880 die Gelegenheit hatte eine Expedition nach Archangel zu begleiten, wurde er aufmerksam auf einen sehr reizenden, pummeligen Welpen. Hiermit begann seine Liebe zum Samojeden und er erwarb später noch mehr Hunde von Forschern oder direkt aus Sibirien. Dies war der Beginn der Zucht außerhalb Sibiriens. Bald akzeptierte man nur noch weiße, bisquitfarbene und cremefarbene Hunde. Schwarze, schwarz-weiße oder Hunde mit anderen Kombinationen wurden von der Zucht ausgeschlossen. 1909 wurde der Samoyede Club in England gegründet. Im Jahre 1947 ließ man das “e“ dann weg. In erstaunlich kurzer Zeit gelang es Scott und den wenigen anderen Züchtern die Rasse zu vereinheitlichen und als erste Schlittenhundrasse offiziell anerkennen zu lassen. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gelangten die ersten Samojeden nach Amerika. Von England und Amerika aus wurden dann die ersten Hunde nach Europa gebracht. |
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Der Samojede ist lebhaft, intelligent und ausgesprochen selbständig. Er freundet sich rasch mit Menschen an und hegt auch gegenüber Fremden keine Vorbehalte.
Der Samojede ist ausgeglichen, gutmütig und im allgemeinen ein fröhlicher Hund, der sich in menschlicher Gesellschaft am wohlsten fühlt.